Die Angst vor dem Leben

Autor: Alexander Lowen

Verfasser: Stefan Armoneit

 

‚Die Angst vor dem Leben‘ ist eine Analyse der menschlichen Neurose aus der Perspektive des Neo-Freudianers und Wilhelm Reich Schülers Alexander Lowen. Lowen ist ein amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut und Schriftsteller. Er gilt als der Urvater der Bioenergetischen Analyse, hat unzählige Bücher, Buchbeiträge und Artikel zum Thema verfasst und gründete 1956 in den USA das International Institute für ‚Bioenergetic Analysis‘. In der Tradition seines Lehrers Wilhelm Reich stehend, ist er davon überzeugt dass körperliche und psychische Prozesse beim Menschen eng
miteinander verknüpft sind, und dass der Zugang zu emotionalen Problemen deshalb auch und vor allem über die Arbeit mit dem Körper gewährleistet werden kann.

Im Folgenden soll Alexander Lowens Buch ‚Die Angst vor dem Leben‘ (engl. ‚The fear of life‘) zusammengefasst und besprochen werden. Das Buch ist erstmals im Jahre 1980 erschienen und zählt bis heute zu seinen maßgeblichen Werken. So liefert ‚Die Angst vor dem Leben‘ einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des modernen, zivilisierten Menschen, in die psychische Struktur des neurotischen Charakters, sowie in die Grundprinzipien der Bioenergetik. Das Buch greift dabei weit über die Sparte der klassischen Lebenshilfeliteratur hinaus. Als psychoanalytische Abhandlung zur Natur des modernen Menschen, als Anthropologie, Lebensphilosophie und Kulturkritik berührt es existenzielle menschliche Themen wie Freiheit, Verlust, Liebe,Verzweiflung, Scheitern, Angst und Tod. Es ist ein Buch über den Widerspruch der menschlichen
Natur, über die Weisheit des Scheiterns und über die Kraft von Verzweiflung und Zusammenbruch.

In den Mittelpunkt seines Buches stellt Lowen den modernen Menschen der westlichen Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Dieser befindet sich, so Lowen, in einem Zustand des permanenten Kampfes darum, die entgegengesetzten Forderungen von Kultur und Natur, von Geist und Körper, sowie von Pflicht und Vergnügen miteinander in Einklang zu bringen. Sein Verhaltensmuster beruht dabei auf einem tiefen inneren Konflikt, der sich in einer grundlegenden Angst vor dem Leben, vor
der Liebe, der Sexualität und vor dem Sein selbst ausdrückt. Laut Lowen, hat der zivilisierte Mensch den Zugang zu seinem Körper, seinen Gefühlen und zu seiner animalischen Natur verloren.
Ein tiefsitzender Egoismus bestimmt sein Denken und Handeln; seine Werte sind Macht, Besitz und Fortschritt. Er leidet an einem schweren Minderwertigkeitsgefühl, dass er durch den Machttrieb zu kompensieren versucht. Der moderne Mensch des 20. und 21. Jahrhunderts ist zutiefst neurotisch; „… er hat Angst davor sein Herz der Liebe zu öffnen; er fürchtet sich davor, seine Arme nach etwas oder jemandem auszustrecken oder nach etwas oder jemandem zu schlagen – er hat Angst, ganz er selbst zu sein.“ Aus der Angst vor der Ablehnung und dem Liebesentzug steht der neurotische Charakter in dauerndem Widerstreit mit sich selbst. Ein Teil seines Wesens versucht einen anderen Teil zu überwinden. Sein Ich versucht den Körper zu beherrschen; sein Verstand möchte die
Gefühle meistern; sein Wille die Befürchtungen und Ängste überwinden. Zwar ist dieser
Widerstreit, so Lowen, in großen Teilen unbewusst, aber er bewirkt eine tiefgreifende Erschöpfung und Gefühlshemmung, die sich im Körper als chronische Muskelverspannung manifestiert. Im Inneren des modernen neurotischen Menschen tobt ein existenzieller Kampf zwischen dem was er ist, und dem was er seiner Ansicht nach sein sollte.

Die Hauptursache für diesen verheerenden inneren Kampf verortet Lowen im ödipalen Komplex, d.h. in der konfliktbeladenen Dreieckssituation der Kleinfamilie, in der das Kind bis zu seinem sechsten Lebensjahr dazu gezwungen wird, seine überschwängliche Liebe, und Sinneslust derAnpassung an die kulturellen Werte zu opfern. In Anlehnung an Freud, beschreibt Lowen, wie das Kind innerhalb seiner ersten Lebensjahre infantile sexuelle Gefühle gegenüber dem gegengeschlechtlichen Elternteil entwickelt und damit gegen ein grundlegendes kulturelles Tabu der modernen Gesellschaft verstößt – dem Verbot der inzestuösen Gefühle gegen die Mutter oder den Vater. Dieses Verbot hat zur Folge, dass das Kind vom betreffenden Elternteil in seinen sexuellen Gefühlen abgelehnt und in seinem Triebverlangen beschnitten wird. Als Reaktion darauf entwickelt es eine existenzielle Wut und einen Tötungswunsch und ein damit einhergehendes tiefes Schuldgefühl gegenüber dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Darüber hinaus wird das Kind aufgrund seiner sexuellen Gefühle, in eine Rivalität mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil verstrickt; ihm droht die Kastration durch den Konkurrenten und infolge dessen der Liebesentzug beider Elternteile. Dies hat zur Folge, dass das Kind seine sexuelle Orientierung zugunsten einer Leistungsorientierung aufgibt. Um die Liebesverbindung zu den Eltern zu erhalten, verinnerlicht es die elterliche Autorität als ‚Introjekt‘ und das damit einhergehende Verbot als Über-Ich.

Im Laufe der weiteren Entwicklung verschwindet der Ödipuskomplex als bewusstes Phänomen durch den Prozess der Verdrängung, wird dann aber im Unbewussten aktiv. Das Kind, so Lowen, tötet Vater und Mutter zwar nicht buchstäblich aber es tötet sie psychisch durch den Hass in seinem Herzen.
Er vertritt die Ansicht, dass die Verdrängung des Ödipuskomplexes mit Sicherheit dazu führt, dass man auf psychischer Ebene das Schicksal des Ödipus teilt.
Als Opfer des ödipalen Konfliktes sieht sich das Kind mit einer psychischen Kastration
konfrontiert. Um die Liebesverbindung zu den Eltern aufrechtzuerhalten und sein Überleben zu sichern, wird es dazu gezwungen seine sexuellen Gefühle und die damit einhergehenden Schuldgefühle, die Angst, die Wut und den Schmerz der Zurückweisung zu unterdrücken. Dieser Vorgang der Anpassung an das elterliche System bricht den Willen des Kindes. Es bekommt Angst vor dem Leben und entwickelt eine neurotische Charakterstruktur, die auf Abwehr, Abspaltung und kompensatorischer Leistungsorientierung fußt. „Der neurotische Charakter ist die Angst vor dem Gezähmtwerden. Seine Struktur entwickelt sich als Abwehr gegen einen möglichen Inzest mit seiner Mutter und die mögliche Kastration durch seinen Vater.“ Parallel bildet sich die Gefühlshemmung, so Lowen, im Körper zu Struktur, d.h. der Mechanismus bzw. das Verhaltensmuster der Abwehr und Unterdrückung manifestiert sich im Körper als chronische Muskelverspannung.

Hat sich die Charakterstruktur erst im Körper verewigt, bestimmt sie von da an das Handeln des Kindes. Es wird gewissermaßen zum Opfer seiner neurotischen Charakterstruktur, die von nun ab sein Schicksal bestimmen wird: „Der Charakter bestimmt das Schicksal: Man ist sein Schicksal aber man wird seine Bestimmung. Bestimmung ist kein Naturgesetz es ist nicht vorhersehbar. Ein Merkmal des Schicksals ist seine Vorhersehbarkeit: Die Charakterstruktur bestimmt das Verhalten und erzeugt so das Schicksal. Die muskuläre Panzerung ist die körperliche Seite der Charakterstruktur.“ Laut Lowen, ist der neurotische Mensch gefangen in seiner Charakterstruktur. Er hat gelernt zentrale Aspekte seiner Gefühlswelt in den Körper hinein zu unterdrücken, um die Liebe und Anerkennung der Eltern zu sichern.

Die Angst vor der Konfrontation mit diesen Gefühlen zwingt ihn dazu eine Rolle anzunehmen, die sein authentisches Sein verdeckt und die im Laufe seiner weiteren Entwicklung zu einem festen Bestandteil seines Wesens wird. Sie hilft ihm dabei jene Aspekte seiner Persönlichkeit zu verbergen, die zu schmerzlich oder zu erschreckend sind, als dass er sie sehen und sich ihnen stellen könnte. „Die Rollen die wir einnehmen werden zur Struktur unseres Körpers als unsere Art des In-der-Welt-Seins. Sie werden zur einzigen Art, in der wir in der Welt sein können, und schränken unser Schicksal stark ein.“ Die Folgen der Verleugnung des authentischen Selbst und seiner Gefühlswelt sind, so Lowen, ein existentieller innerer Konflikt und Widerstand, sowie eine tiefe Blockierung des Gefühls- und Sexuallebens, die ihren Ausdruck beispielsweise in chronischen Krankheiten, Depressionen oder permanenten Erschöpfungszuständen finden können. Vor allem aber ist es die Gefangenschaft in der eigenen Charakterstruktur und der daraus resultierende Zwang zur endlosen Wiederholung des eigenen Schicksals, dass dem neurotischen Menschen ein schweres Leiden aufbürdet.

Sobald er nämlich sein wahres Selbst aufgibt, um eine Rolle zu spielen, ist es ihm bestimmt abgelehnt zu werden, weil er sich selber schon abgelehnt hat. Und doch wird er, so Lowen, versuchen, seine Rolle noch erfolgreicher zu machen in der Hoffnung sein Schicksal zu überwinden, dann aber feststellen müssen, dass er sich immer noch mehr darin verstrickt. Notwendigerweise wird also jede Bemühung, die der Neurotiker unternimmt, um seinen Charakter zu überwinden, ein Teil seines Charakters und er wirkt sich nur als Verstärkung seiner Struktur aus. Laut Lowen, ist das Schicksal des Neurotikers der Widerspruch. Die Abwehr, die er errichtet um sich zu schützen, ruft gerade den Zustand hervor, den er vermeiden will; durch seinen Widerstand hält er die Verletzung am Leben, der er entrinnen will. Der Neurotiker sperrt sich in das Schicksal, dass er zu vermeiden versucht.

Das ist es, so Lowen, „(…) was Neurotisch-Sein bedeutet und das ist der Grund warum wir Neurose als einen Kampf gegen das Schicksal definieren können“.
Wenn der Mensch sich seinem Charakter nicht stellt, ist das Schicksal, das dieser bestimmt, nicht zu vermeiden. Lowen ist der Meinung, dass der erste Schritt in der Therapie darin besteht, die eigene Charakterstruktur aufzudecken, um dann nach und nach mit den darunter liegenden Gefühlen in Kontakt zu kommen. So muss der Neurotiker grundsätzlich lernen sein Schicksal zu akzeptieren und nicht mit Willenskraft dagegen anzugehen. Er muss lernen, sich selbst gewahr zu werden und zu akzeptieren. Indem er sich abmüht, das eigene Sein durch ein Tun zu verändern, verstrickt er sich nur noch tiefer, weil sich ein Teil seiner Persönlichkeit gegen einen anderen wenden muss, d.h. sein
Ich wendet sich gegen den Körper, indem es den Willen gegen die Gefühle des Körpers einsetzt. In der Therapie, so Lowen, lernt der Patient, das Tun aufzulösen, das den Fluss hemmt. Nur so kann es ihm gelingen nach und nach die Gefühle freizulegen, die er bisher mit Willensanstrengung in der Unterdrückung gehalten hat: „Die eigene Verzweiflung oder das eigene Schicksal zu akzeptieren ist nicht Resignation. Man anerkennt damit, dass man das, was im Selbst steckt, nicht überwinden kann. Man ist nur dann an die Vergangenheit gefesselt, wenn die mit ihr verbunden Gefühle verdrängt werden.“

Laut Lowen, ist es für den Neurotiker – will dieser sich aus dem eigenen Schicksal befreien – unumgänglich, dass er sich seinen verdrängten Gefühlen stellt und sie nachträglich körperlich ausdrückt. Dies kann beispielsweise durch Weinen, Schreien, Schlagen, Treten oder Stampfen geschehen. Wenn ein Mensch mit einem unterdrückten Gefühl in Kontakt kommt und es herauslässt, mindert er die Verspannung, die das Gefühl in der Unterdrückung gehalten hat. Dies vermehrt seine Energie, weil seine Atmung dadurch tiefer und voller wird. Er kann es sich nun leisten, seinen Körper lebendiger sein zu lassen, weil Lebendigkeit, Sein und Fühlen nicht mehr so gefährlich sind wie bisher. Lowen beschreibt das Muster der Therapie als das Gegenteil des Teufelskreises der Neurose.

Jeder Durchbruch des Gefühls steigert die Energie oder Erregung im
Organismus, die das Individuum nun ertragen lernen muss. Dies geschieht, so Lowen, indem das Erlebnis in die Persönlichkeit und in das Leben des Individuums integriert wird, so, dass sein Sein infolgedessen erweitert wird. Das Gefühl sollte also jedes Mal, wenn der Betroffene weint oder wütend wird, tiefer und stärker geladen sein. Darüber hinaus findet eine Erweiterung des Gewahrseins statt, obwohl das Problem, vor dem der Mensch steht nicht neu ist. Tatsächlich wird der Patient immer wieder denselben Problemen begegnen, wobei er jedes Mal hoffen kann, die Menge von Energie und Gefühl, die mit dem Prozess verbunden ist, zu steigern. Wenn die Therapie einem Menschen helfen soll, frei zu werden – und kein anderes Ziel ist, laut Lowen, sinnvoll – muss sie ihm helfen, seine Identität mit seiner animalischen Natur wieder herzustellen. So ist es zwar erregend zu denken, aber Erfüllung und Befriedigung sind, so Lowen, körperliche Ereignisse; Sein wird im Leben des Körpers verwirklicht. Nach Lowen ist die Aufwärtsbewegung des Denkens aufregend und spannend, die Abwärtsbewegung des Fühlens hingegen befriedigend und befreiend.

In einer modernen, zivilisierten Welt die von der Aufwärtsbewegung des Denkens bestimmt ist, muss der Mensch den Weg zurück zum Gefühl finden. Dieser Weg verläuft aber gerade nicht über den Geist, sondern über die Empfindung des Körpers. Wendet sich der neurotische Mensch mit Bewusstsein seinem Körper zu, dann offenbart sich ihm hinter jeder Muskelverspannung ein ungelebtes Gefühl und mit diesem Gefühl ein Stück seiner Vergangenheit. In dem Maße also, wie sich der Neurotiker seinem Körper und seinen Gefühlen stellt, stellt er sich auch seiner Geschichte.
Nach Alexander Lowen ist es das Schicksal des modernen Menschen, neurotisch zu sein und sich vor dem Leben zu fürchten. In der westlichen Kultur, deren höchste Wertmaßstäbe Macht und Fortschritt sind, ist laut Lowen, jeder Mensch neurotisch, der in dieser Kultur aufwächst. Damit ist das Dilemma des Neurotikers eines, das über ihn selbst hinauswächst und so zum Kulturphänomen der westlichen Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhundert avanciert. Somit wird auch Lowens Buch zu einem Psychogramm des modernen Menschen bzw. zu einer Kulturpsychologie, das über das Individuum hinausgeht und die die moderne westliche Welt zur ‚Kultur der Neurose‘ erklärt.
‚Die Angst vor dem Leben‘ ist ein wegweisendes, gut geschriebenes Buch über das Dilemma des Neurotikers.

Konkrete Fallbeispiele illustrieren die stellenweise etwas ausufernden theoretischen Ausführungen und füllen sie mit Leben. Trotz vieler unvermeidlicher Wiederholungen, hat man beim Lesen das Gefühl, dass sich mit jeder neuen Seite, auch ein neuer existentieller Zusammenhang offenbart. Gerade für angehende Psychotherapeuten oder Sozial- und Lebensberater liefert es tiefgreifende und grundlegende Einblicke in die Sphäre der menschlichen Psyche und deren Verbindung zum Körper. Als problematisch erweist sich allerdings Lowens psychoanalytischer Reduktionismus. Die Ursache der Neurose vorwiegend im ödipalen Komplex zu verorten vernachlässigt modernere entwicklungspsychologische und bindungstheoretische Ansätze und gilt mittlerweile als unwissenschaftlich und überholt.

Trotz allem – ‚Die Angst vor dem Leben‘ ist ein intensives, konsequentes und vor allem
aufrichtiges Buch. Es scheut sich nicht, den ‚existentiellen Konflikten‘ des modernen Menschen des 20. und 21.Jahrhunderts ins Auge zu schauen. Entgegen vieler geläufiger, populärer Psychoratgeber und Lebenshilfeliteratur, die mit Rezeptdenken, Methodenvielfalt und dem Anspruch auf schnelle effiziente Lösungen der menschlichen Problemsphäre punkten will, beschreibt Lowens Buch einen beständigen und konsequenten Weg, der nicht über die Gefühle hinaus, sondern durch die Gefühle selbst führt. Da, wo ein Großteil der modernen Psycholiteraten auf Erfolg, Entwicklung und Erkenntnis zielen, setzt Lowen auf die Weisheit des Scheiterns, auf die Kraft des Verlustes und auf die Erfahrung von Freiheit: So ist es bei Ihm zuvorderst die Verlusterfahrung, die der Bedeutung von Verbindung und Liebe einen Wert zuweist und die Erfahrung des Scheiterns, die dem Menschen mit Weisheit beschenkt.

Lowens Buch sucht nicht danach eine Lösung für die existentiellen Probleme des Menschen zu finden, vielmehr erhebt es die Probleme selbst zur Lösung. Alexander Lowen macht den Widerspruch zu seinem Programm und beschreibt mit seiner Bioenergetik einen Weg, der die Ausweglosigkeit zu seinem Ziel macht. Bei Lowen gehen Regression und Progression Hand in Hand; jede Bewegung nach rückwärts liefert die Energie für einen Sprung nach vorn. Dem Menschen gelingt der Weg in die Freiheit, in dem er seine Unfreiheit akzeptiert. Bei Lowen wird die Liebe da lebendig, wo sie sich in der Erfahrung ihres Verlustes offenbart.Die Kernaussage des Buches ist keine leichte aber eine hoffnungsvolle: Wer sein Scheitern umarmt, der umarmt das Leben selbst!